29.12.2023
Welche Schadstoffe sind im Trinkwasser vorhanden? Ist unser Wasser in Deutschland wirklich so frei von Schadstoffen und optimal zum Trinken? Auf der ganzen Welt und auch in Deutschland sind verschiedene Schadstoffe im Trinkwasser enthalten. Deutschland hat eine Trinkwasserverordnung, die Schadstoffgrenzwerte festlegt, um diese Verunreinigungen aus dem Leitungswasser zu entfernen. Für Deutschland gelten beispielsweise die folgenden Grenzwerte:
- Chlor: Der maximale Grenzwert für Trinkwasser beträgt in Deutschland 0,3 mg/l.
- Mangan: Der Grenzwert in Deutschland liegt bei 0,05 mg/l.
- Ammonium: Maximal 0,5 mg/l Ammonium dürfen in Deutschland im Wasser enthalten sein.
- Blei: Eine Konzentration von 0,01 mg/l Blei darf nicht überschritten werden.
- Bakterien: Gefährliche Bakterien, Viren und Keime dürfen nicht im Wasser enthalten sein, obwohl sie häufig in geringen Mengen in unserem Trinkwasser nachgewiesen werden können.
- Pestizide: Nur eine Konzentration von 50 mg/l Nitrat darf im Trinkwasser in Deutschland enthalten sein. Der Grenzwert für den Schadstoff Nitrit liegt bei 0,50 mg/l.
- Arzneimittelreste: Antibiotika, Hormone, andere Medikamentenrückstände und Reste von Arzneimitteln dürfen nicht im Trinkwasser enthalten sein.
Sind Schadstoffe im Trinkwasser gefährlich?
Die Belastung des Wassers durch bestimmte Schadstoffe ist nicht automatisch gefährlich, sondern erst ab einer bestimmten Menge im Wasser. Ein wichtiger Faktor ist dabei, dass Schadstoffe im Trinkwasser erst nach einer gewissen Zeit gesundheitsschädlich werden können. Insbesondere für junge Menschen oder Säuglinge ist eine Schadstoffbelastung des Leitungswassers zum Trinken ein Problem und kann gefährlich werden. Es gibt einige gefährliche Stoffe, die nichts in unserem Wasser zu suchen haben und die Qualität des Trinkwassers beeinträchtigen können. Zu den gefährlichsten Stoffen im Trinkwasser zählen Pestizide wie Glyphosat, Nitrat, Medikamentenreste. Auch Blei, Arsen, Bakterien und Keime sowie Partikel von Mikroplastik gehören zu dieser Liste.
Aufbereitung des Leitungswassers
Wir von Ecowater setzen uns für die schnelle, einfache und unkomplizierte Aufbereitung von Trinkwasser ein. Unsere Filteranlagen befreien das Trinkwasser von Schadstoffen, sodass Sie eine hohe Wasserqualität für optimalen Trinkgenuss erhalten. Trinkwasserfilter können direkt an der Hauptwasserleitung des Hauses montiert werden, um die Belastung des Leitungswassers durch Keime zu verhindern und qualitatives Wasser aus dem Wasserhahn zu gewährleisten.
- Umkehrosmosefilter: Durch die sehr feine Filtertechnik der Umkehrosmose werden bis zu 99,9 % der möglichen Verunreinigungen wie Chlor, Ammonium, Nitrat, Pestizide, Eisen und Bakterien aus dem Wasser gefiltert.
- Aktivkohlefilter: Diese verwenden eine spezielle Wasseraufbereitungstechnologie aus natürlich gewonnener Aktivkohle. Durch diesen Wasserfilter können beispielsweise Chlor und Pestizide aus dem Wasser entfernt werden, was zu einer hohen Wasserqualität führt.
Wie gelangen Verunreinigungen ins Wasser?
Das Grundwasser bildet die Basis für unser Trinkwasser, das zu 70 % aus Grundwasser gewonnen wird, so das Umweltbundesamt. Doch immer wieder gelangen durch äußere Einwirkungen Fremdstoffe ins Grundwasser und damit auch in unser Trinkwasser. Spezifische Schadstoffe können über folgende Faktoren in unser Trinkwasser gelangen:
- Wasserleitungen und -Rohre: In alten Rohrleitungen können Rückstände von Blei, Kupfer, Zink und Eisen vorhanden sein, die vom durchfließenden Wasser aufgenommen werden.
- Armaturen wie Wasserhähne: Steht das Wasser längere Zeit in der Leitung oder Armatur und fließt dann durch den Wasserhahn, können sich auch Schwermetalle wie Blei oder Kupfer ablösen.
- Grundwasserverschmutzung: Pestizide, Düngemittel und Nitrat aus der Landwirtschaft gelangen über den Boden ins Grundwasser. Arzneimittelreste finden über Abwässer Zugang zum Wasserkreislauf. Bakterien aus anderen Abwässern können ebenfalls über den Boden ins Grundwasser gelangen und am Ende in unserem Trinkwasser landen.
- Färbe- und Waschmittel: Über das Abwasser aus der Wäsche gelangt Waschmittel mit seinen chemischen Inhaltsstoffen in den Wasserkreislauf. Chemische Stoffe aus Färbemitteln können ebenfalls in den Wasserkreislauf gelangen und letztendlich auch in unserem Trinkwasser enden.
- Mikrofasern aus Bekleidung: Mikroplastik und Nanopartikel aus Plastik sind sowohl in Bekleidung als auch in Kosmetik- und Pflegeprodukten wie Zahnpasta oder Duschgel enthalten.